Podiumsdiskussion

Voice4Africa

Wüsten, tropische Wälder, endlose Savannen, Traumstrände und pulsierende Städte. Der afrikanische Kontinent wartet mit unberührten Landschaften, tausende Jahre alter Kulturen, wilden Tieren und einer ungeahnten Ursprünglichkeit auf Reisende. Wer einmal dort war, kommt immer wieder.

Doch der Reisestillstand bedingt durch COVID-19 hat schwere Folgen für den Tourismus, hier und besonders auf dem schwarzen Kontinent. Afrikanische Nationalparks und Wildschutzgebiete werden zu 70 bis 100 Prozent durch Einnahmen aus dem Tourismus finanziert. Fallen diese Gelder weg, fehlen vielen Nationalparks die Mittel, um die Tiere ausreichend vor Wilderern zu schützen. Der World Travel & Tourism Council schätzt, dass durch COVID-19 allein in Afrika 7,9 Millionen Jobs verloren gehen. Ein Sozialsystem, das diese Familien auffängt, gibt es in den wenigsten der 54 afrikanischen Staaten.

Doch COVID-19 hat viele afrikanische Länder wesentlich milder getroffen als beispielsweise in Europa. Hohe Infektionsraten blieben aus. Viele Länder sind für den internationalen Tourismus geöffnet. Die Menschen vor Ort setzen alles daran, Gästen einen sicheren Aufenthalt zu ermöglichen: So war es in der Vergangenheit und so ist es besonders jetzt in Zeiten von ‘Social Distancing’. Jetzt liegt es an uns, den Tourismus in Afrika wieder zu stärken, die unendlichen Weiten des Kontinents zu entdecken – um Existenzen zu unterstützen, den Tieren adäquaten Schutz zu ermöglichen, Naturräume zu bewahren – für uns und die nachfolgenden Generationen.

Jeden Tag den wir länger in Deutschland verbringen und nicht nach Afrika reisen, wächst die Sehnsucht, diese unfassbar schöne Region der Welt endlich wieder mit eigenen Sinnen erleben zu dürfen.