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Und dann kam Corona – eine Weltumseglung mit ungeplantem Ende

“Das Schlimmste haben wir hinter uns”, dachte sich Familie Escobar Walter, als sie nach mehr als drei Wochen auf See von Indien kommend in Dschibuti den Anker warfen. Schließlich waren sie die immer noch piraten-gefährliche Küste Somalias unbeschadet entlang gesegelt.

Aber dann kam Corona – mit all seinen Restriktionen. Ohne zu wissen, wann sie das nächste Mal festen Boden betreten oder einkaufen konnten, machten sie sich auf den Weg durch das Rote Meer nach Norden und erlebten Wochen voller Sorgen und Nöte, mit rationiertem Essen und vorgehaltenen Waffen, aber auch mit einem Zusammenhalt unter Segler/innen und innerhalb der Familie, den sie so so nie für möglich gehalten hätten.